Deponien
In der Region Basel existieren rund 13 grössere Chemiemülldeponien, in denen in den Jahren 1940-1966 die Basler Chemiefirmen Ciba, Geigy, Sandoz, Roche und andere ihre Chemieabfälle abgelagert haben.
Nachdem im August 1957 der Kanton Basel-Landschaft die Ablagerung auf Schweizer Boden verboten hatte, fuhren Transportfirmen trotz Einfuhrverbot der französischen Behörden im Auftrag der Basler Chemischen Industrie den Giftmüll über die Grenzen ins Elsass. So entstanden in Grenznähe zu Allschwil und Schönenbuch die illegalen, ungesicherten Chemiemülldeponien Roemisloch und Hitzmatten in Neuwiller (900 Tonnen Giftmüll) sowie Letten und Galgenrain in Hagenthal-le-Bas (3200 Tonnen Giftmüll).
Aufgeschreckt durch Deponiebrände, ätzende Rauchschwaden und den farbigen Bach haben damals Neuwiller Bauern die Giftmülltransporte mit Traktoren blockiert. Mitten im Dorf Schönenbuch wurde das Wasser eines Sodbrunnens vergiftet; im Juli 1960 hatten die Kirschen in der Nähe der Deponie Le Letten nach Ansicht des Ciba-Delegierten Zehnder einen Apothekergeruch.
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